Häufig gestellte Fragen

[Vorsorge] Wie oft sollte man eine Vorsorge machen und ab wann?

Eine urologische Vorsorgeuntersuchung zum Ausschluss von zum Beispiel Prostatakrebs oder Veränderungen der Harnblasenentleerung mit Resturinbildung ist etwa ab dem 50. Lebensjahr einmal pro Jahr zu empfehlen.

[Infekte] Wo kommen die Bakterien her, die Infekte in der Harnblase und in den Beckenorganen machen?

Die Bakterien, welche zum Beispiel zu einer Infektion von Harnblase, Niere oder Prostata führen, kommen aus dem eigenen Darm sie wandern über die Haut und die Harnröhre den genannten Organen und können dort zu einer Infektion führen.

[Erkrankungen] Wie werden sexuelle Erkrankungen übertragen?

Sexuelle Erkrankungen können durch Körperkontakt im Rahmen sexueller Aktivität übertragen werden, wobei die Übertragungswege sehr stark von den jeweiligen Krankheitserregern abhängen. Kondome sind grundsätzlich ein sehr guter Schutz gegen lokal übertragbare Erkrankungen wie zum Beispiel Tripper. Ein 100%iger Schutz besteht dadurch allerdings nicht. Wichtig ist zu erwähnen, dass auch Oral- und Analverkehr eine Übertragung möglich machen können.

[Testikel] Knoten am Hoden, was bedeutet das?

Viele Patienten melden sich mit neu aufgefallenen Veränderungen an den Hoden. Sie sind sehr oft beunruhigt und haben Angst, es könne sich hierbei um einen Hodenkrebs handeln. Grundsätzlich sollten Veränderungen wie kleine Knoten oder Veränderungen der Hoden und Nebenhoden Grösse immer relativ schnell dem Arzt gezeigt werden, um einen Tumor auszuschliessen. Meistens handelt es sich jedoch um harmlose Befunde.

[Prostata] Was ist die Funktion der Prostata?

Die Prostata ist eine Drüse, welche Flüssigkeit für das Sperma produziert (etwa 50% anteilig). In ihr sind Schutz und Ernährungsstoffe für die Samen enthalten. Somit ist sie für die Fortpflanzung wichtig. Etwa ab dem 30. Lebensjahr fängt sie an in unterschiedlichem Ausmass zu wachsen. Die genauen Ursachen hierfür sind bisher noch nicht bekannt. Eventuell sind hormonelle Veränderungen dafür verantwortlich. Dadurch kann es zu einer Veränderung der Harnblasenentleerung kommen, da die Prostata die Harnröhre umschliesst. Zusätzlich kann es mit zunehmendem Alter eher zu Entzündungen oder Infekten beziehungsweise zur Krebsbildung in der Prostata kommen, sodass ab dem 50. Lebensjahr eine regelmässige Untersuchung zu empfehlen ist.

[Prostata] Machen Operationen der Prostata impotent und inkontinent?

Man muss grundsätzlich zwischen der kleinen und der grossen Prostataoperation unterscheiden. Bei der kleinen Operation wird nur der innere Teil der Prostata entfernt. Dies geschieht bei Problemen mit der Harnblasenentleerung durch eine altersbedingt vergrösserte Prostata. Hier entstehen normalerweise keine Probleme für die sexuelle Potenz und die Kontinenz. Bei der grossen Operation, die bei Prostatakrebs durchgeführt wird, ist eine Verschlechterung der Potenz und Kontinenz allerdings möglich.

[Prostata] Wann ist eine Operation der Prostata nötig?

Wird in der Prostata eine Krebserkrankung erkannt, so ist eine operative Entfernung der Prostata eine mögliche Vorgehensweise. Bei der bei allen Männern entstehenden gutartigen Vergrösserung der Prostata, welche zu Veränderungen des Wasserlösens führen kann, ist eine Verkleinerung der Prostata zum Beispiel bei unvollständiger Harnblasenentleerung und störenden Symptomen während des Wasserlösens eine mögliche Vorgehensweise.

[Prostata] Gibt es Alternativen zur Operation bei Prostatakrebs?

Wird die Diagnose eines Prostatakrebs gestellt, so kommen hauptsächlich 2 Behandlungsmöglichkeiten infrage. Einerseits ist die operative Entfernung der Prostata eine erfolgversprechende Therapie. Andererseits hat sich aber auch in speziellen Fällen die Bestrahlung der Prostata als eine sehr gute Therapie herausgestellt. Daneben gibt es heute je nach Grösse des Tumors Ansätze, die Prostata nur teilweise zu entfernen beziehungsweise zu behandeln ohne sie vollständig zu entfernen.

[Blase] Wie oft ist Wasserlösen in der Nacht oder am Tag normal?

Die normale Frequenz liegt am Tage bei etwa 4-7 mal, in der Nacht etwa 0 bis 1 mal.

[Blase] Merke ich, wenn meine Blase nicht leer wird?

Die Wahrnehmung der Harnblase hängt stark von der Situation ab. Bei Infekten im Unterleibsbereich kann die Wahrnehmung deutlich verstärkt sein, sodass man schon bei kleinen Füllmengen sehr häufig auf Toilette rennt. Bei Veränderungen der Entleerung durch eine sich zunehmend vergrösserte Prostata kann eine daraus resultierende Resturinbildung in vielen Fällen nicht wahrgenommen werden. Daraus ergibt sich die Gefahr, dass die Harnblase zunehmend schlechter entleert wird und über die Zeit Schaden nehmen kann. Zusätzlich können auch die oberen Harnwege durch einen Rückfluss des Urins in die Nieren geschädigt werden.

[Blase] Welche Veränderungen gibt es beim Wasserlösen im Alter?

Durch verschiedenste Veränderungen an Prostata und Harnblase und dem dazugehörenden Nerven und durch viele andere Einflüsse kann sich das Wasserlösen mit dem Alter verändern. Hierzu gehört ein gehäuftes Wasserlösen. Zusätzlich kann es zu einem Anlauf vor der Blasenentleerung kommen. Der Harnstrahl wird schwächer und es häufig unterbrochen.

[Blase] Wie viel sollte man am Tag trinken?

Grundsätzlich sollte man die Trinkmenge an den Bedarf anpassen. Man verliert täglich Flüssigkeit über das Atmen, die Haut, den Stuhlgang und über die Harnblase. Als Grundregel kann man sagen, dass ein mittleres bis grosses Glas pro Stunde eine sicher ausreichende Flüssigkeitszufuhr darstellt. Angestrebt werden sollte etwa 2 l/Tag, wobei sich diese Menge durch starkes Schwitzen, Durchfall, Erbrechen und sportliche Tätigkeit natürlich deutlich erhöhen kann. Eine gute Kontrolle ist häufig der Urin. Färbt sich der Urin dunkelgelb, dann hat man zu wenig getrunken.

[Phallus] Wie funktioniert eine Erektion?

Der Schwellkörper, welcher den Penis unter sexueller Erregung vergrössert, ist wie ein Schwamm aufgebaut. Bei Erregung gesaugt er sich mit Blut voll. Die Hohlräume in diesem Schwellkörper sind mit Muskeln umgeben, welche sich für diesen Vorgang entspannen müssen. Das heisst, es braucht eine mentale Entspannung, damit dieser Vorgang stattfinden kann.

[Phallus] Was ist der Unterschied zwischen Erektion und sexueller Erregung?

Die Erektion bezeichnet die Vergrösserung des Penis unter sexueller Erregung. Die sexuelle Erregung findet durch Fantasien, durch Berührungen oder andere sexuelle Handlungen im Kopf statt.

[Phallus] Wie lange braucht der Durchschnittsmann vom Eindringen bis zum Orgasmus?

Untersuchungen haben ergeben, dass Männer im Durchschnitt etwa 4-5 min nach dem Eindringen in die/den Partnerin/Partner brauchen um zum Orgasmus zu kommen.

[Phallus] Verändert sich die sexuelle Funktion im Alter?

Mit zunehmendem Alter werden verändert sich die Sexualität. Die Veränderungen sind sehr individuell und hängen natürlich vom Gesundheitszustand und der sozialen Situation des Betroffenen ab. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Lust auf Sexualität, die Fähigkeit relativ schnell ohne viel Stimulation eine Erektion zu erreichen und auch der Orgasmus und die Ejakulation sich verändern. Trotzdem ist Sexualität in jedem Alter auf die eine oder andere Art möglich.

[Phallus] Wie wirkt Viagra?

Viagra erleichtert die Vergrösserung des Schwellkörpers, in dem die Muskeln im Schwellkörper sich leichter entspannen. Damit kommt es zu einer schnelleren und besseren Füllung des Schwellkörper mit Blut.

[Phallus] Macht Viagra abhängig?

Viagra macht körperlich nicht abhängig. Es kann allerdings eine psychische Abhängigkeit auftreten.

[Phallus] Erzeugt Viagra künstlich sexuelle Lust?

Der Wirkmechanismus von Viagra zieht nicht auf eine Steigerung der Lust, sondern auf eine Verbesserung der Erektionsfähigkeit. Somit hat dieses Medikament auf die sexuelle Lust direkt keinen Einfluss.

[Phallus] Wird Viagra von der Krankenversicherung bezahlt?

Viagra und ähnliche Medikamente werden nur in Ausnahmefällen von der Krankenkasse bezahlt. Dies ist bei bestimmten Erkrankungen der Fall. Zusätzlich gibt es vereinzelt Zusatzversicherungen, welche die Kosten übernehmen. In der allermeisten Fällen wird das Medikament allerdings von der Krankenversicherung nicht bezahlt.

[Phallus] Welche Nebenwirkungen hat Viagra?

Es gibt viele mögliche Nebenwirkungen von Viagra und ähnlichen Medikamenten typisch sind Kopfdruck, roter heisser Kopf, Gefühl von Schnupfen, im schlimmsten Falle Kopfschmerzen.