Vision
In einer Welt der schnellen Wechsel und damit verbunden der Suche nach schnellen Lösungen bzw. schneller Befriedigung ist unsere Selbstwahrnehmung immer mehr in den Hintergrund geraten. Dabei werden Anzeichen von Funktionsstörungen des Körpers oder der Seele lange Zeit nicht bemerkt oder bewusst ausgeblendet bzw. verharmlost, zumal dadurch eine konstante optimale Leistungsfähigkeit gefährdet ist. Ist eine Behandlung nicht mehr zu umgehen, so wird meist die schnelle Lösung angeboten und auch gesucht. Häufig wird dabei eine kausale Betrachtung des gesundheitlichen Problems vermieden. Es erfolgt eine symptombezogene Therapie, die im Einzelfall Beschwerdefreiheit erzeugen kann , aber auf die Heilungskräfte des Körpers angewiesen ist. Und gerade diese sind besonders bei chronischen Krankheiten eher geschwächt. Eine ganzheitliche Erfassung des Gesundheitszustand des Patienten inklusive seiner Lebensgewohnheiten, seiner seelischen Situation und seinem sozialen Umfeld sind nötig um eine langfristige Heilung oder zumindest eine Verbesserung zu erreichen. Dabei ist die Eigenverantwortung des Betroffenen ein wichtiger Einflussfaktor auf den Erfolg der Therapie.
Die heutige Medizin konzentriert sich sehr auf biochemische, physiologische und genetische Prozesse. Biophysikalische bzw. energetische Aspekte werden kaum in die Begutachtung des Körpers mit einbezogen. Diese Art der Betrachtung bezieht alle Systeme des Organismus ein.
Es wird dabei versucht die Fähigkeit zur Eigenregulation so weit wie möglich zu stärken mit dem Ziel eine grösste mögliche Autonomie zu erreichen. Diese Vorgehensweise bietet auch der modernen Medizin eine Daseinsberechtigung als Teil eines Systems, welches den Patienten und seinen Mikrokosmos umfasst und ihm die letztendliche Entscheidung überlässt, welches Vorgehen er für sich annehmen kann.